Zum Inhalt wechseln

Benzingespräche

Süßes oder Saures

Böses Erwachen in der Garage

Eigentlich war noch gar kein Halloween, als Ralf von BELMOT eines Morgens, wie immer gut gelaunt, das Garagentor öffnete – und einen Horror erlebte:

"Ach Du Schande! Was is’n hier passiert?"
Schon ein Blick genügte und er merkte, dass etwas nicht stimmte. Auch der säuerliche Geruch der sich im Innern der Halle ausgebreitet hatte, ließ nichts Gutes erwarten.
Und dann war alles klar:
Eine über Nacht an ein Erhaltungsladegerät angeschlossene, recht neue Batterie war explodiert und hatte ihren ätzenden Inhalt gerecht auf alles in der Nähe Stehende verteilt. Mountainbikes, Fußboden, Spielzeug, Bücher, Zeitschriften… Am meisten aber litt der geliebte Alfa Romeo Spider seiner Frau.

Wie die Beweisfotos zeigen, hatte die Batterie immense Sprengkraft: Zwischen Batterie und Spider lagen immerhin über 3 m! Sie schaffte es, den Oldtimer einmal von vorne bis hinten mit Säure zu verätzen.



Das einzig Gute an der Geschichte: Keine Personen kamen zu Schaden!

Der Lack des Alfa Romeo jedoch war nicht zu retten. Besonders schade, bis auf Tür und Kotflügel an der Fahrerseite, trug der rote Spider noch seinen Erstlack aus dem Stammwerk in Arese. Gleiches gilt für das nagelneue Verdeck. Jeder Regen aktiviert die aufgesaugte Säure quasi neu, bis irgendwann Löcher entstehen.

Glück im Unglück, es war eine BELMOT Allgefahrendeckung abgeschlossen, auch während der Wintermonate sind Schäden am Fahrzeug gedeckt. Dazu zählt in diesem Fall auch die Säureeinwirkung auf den Lack.  

Der Schaden in diesem Fall lag für eine neue Lackierung und ein neues Verdeck etwas über 10.000,- Euro.

 

Tipp für „Erste Hilfe“:

Wichtig, Batteriesäure (Schwefelsäure) gehört zu den aggressivsten Säuren überhaupt. Bei Hautkontakt Hände waschen, bei Kontakt mit den Augen am besten mit viel (am besten fließendem) Wasser spülen und umgehend einen Arzt aufsuchen.

Kontakt mit Lack: Großzügig mit Seifenlauge abzuwaschen, bevor die Säure in tiefer liegende Schichten eindringen kann. Das war in diesem Fall gewährleistet.

Je nachdem, wie lange die Säure unbemerkt einwirken kann, besteht die Gefahr, dass sie auch das Metall unter dem Lack angreift.

Weitere Bilder der Verwüstung (Fotos: Ralf von BELMOT)


Kommentare
Es sind keine Kommentare vorhanden.
Neuer Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar und nehmen Ihren Beitrag ernst. Damit wir dies schaffen, bitten wir um einen kultivierten, respektvollen Umgang miteinander.

Zum Anfang